Danke Dolce Vita, ... oder wie alles anfing.  

 Nach Jahren der Vorbereitung stand es fest, es muss  ein "Irish“ werden. Aber von wem?... die Literatur liefert doch viele Hinweise, wie ein Familienhund geprägt sein soll (Züchten und Ausstellen hatten wir wirklich nicht im Sinn). Nach mehreren Ausstellungsbesuchen trafen wir 1998 auf Frau Mali, die uns durch ihre einnehmende Art, und später auch zu Hause überzeugen konnte, aber unter dem Vorbehalt ...DIE müssen sie auch zeigen... (ja,ja... machen wir, wenn sie was taugt). Monate der Freude und Erziehung an dem kleinen Knopf verflogen, dann wurde sie in Lünen getrimmt ...ach ist die schön, die müssen WIR ausstellen... (ja,ja). Kaum 9 Monate alt wurde Vita am gleichen Ort "fein gemacht“, ...denn in Ahlen hat sie bestimmt eine Chance... (ja,ja). Dann kam hier das BOB und wir hatten Blut geleckt. Kein "ja,ja" mehr, denn wir waren stolz. Es ging ähnlich weiter und man bekommt Flügel. In Münster stellte sich schon der "Tunnelblick“ ein... wer kann uns denn heute noch gefährlich werden? Prompt kam die Quittung. "Ester v. d. Steinsbuche" zeigte uns an diesem Tag wo der Hammer hängt. So kann man auch reifer werden und der KFT-Jugendchampion blieb uns für 1999 versagt. Das hat Vita dann im nächsten Frühjahr nachgeholt. Die Schlappe gegen Ester konnte sie in Dortmund als frisch gebackener "Millennium-Bundessieger" wieder ausgleichen. Auf dem Irish Terrier Festival in Hannover (2000) war der 1. Platz in der Familienklasse für uns der Bedeutendste, obwohl es keinen offiziellen Titel gab, und Vita’s Haar eher an einen Smoushond erinnerte. Ein Jahr später wurde sie "Deutscher Champion KFT und VDH". Wir dachten nun ernsthaft über das Züchten nach, doch der "Internationale Champion" sollte noch her (Höhenkoller?). Nein, wir wollten als die "NEUEN“ nur zeigen, dass Vita eine schöne Zuchthündin ist. Im westlichen Europa musste sie sich oftmals mit dem 2. Platz begnügen. Auch die Weltausstellung in Portugal war uns nicht zu weit, (hier leider ohne weitere deutsche Beteiligung) brachte uns aber trotzdem keine vordere Platzierung. OK ... dann eben nicht ...auch wieder gelernt. Zeitgleich haben wir uns 2001 auf den 1. Wurf vorbereitet. Besonders den Red Rabbits’ und vielen anderen, die uns in dieser wichtigen Phase unterstützt haben, möchten wir an dieser Stelle unseren Dank aussprechen. Nach der Welpenabgabe und dem unvermeidlichen Trimmen von Vita war sie so schön wie nie zuvor. Auch hatte sie den nötigen "Drive“, den wir im Vorjahr etwas vermissten. Somit zogen wir in 2002 wieder los ins In- und Ausland. Zum Start erhielt sie den "Champion de Luxembourg" und wurde auf weiteren internationalen Schauen oft Rassebeste! Vielleicht muss man genügend Distanz gewinnen, und die Sache nicht all zu ernst nehmen?! Mit dem "Internationalen Champion" ist unser Wunsch in Erfüllung gegangen und Vita in Ausstellungsrente. Seit Abgabe ihres dritten Wurf's im Spätsommer 2004 ist sie endgültig in Rente und pflegt, wie selbstverständlich auch wir, ihr gebührendes Altenteil in Oberhausen.

 In 2003 haben wir aus Vitas B-Wurf die kleine Borghini behalten. 2004/2005/2006 überzeugte sie im In- und Ausland noch ein wenig mehr als die Mutter in ihrer besten Zeit. Auch ihre Nachkommen können uns nicht nur aus der Sicht des Züchters bezaubern.

Fazit:
Aus der Liebe zu dieser wundervollen Rasse ist nun ein sehr verantwortungsvolles, interessantes und intensives Hobby geworden - "Züchten“. Dennoch sind und bleiben unsere Hunde –FAMILIENHUNDE- und wir genießen jeden Tag mit ihnen. Uns macht es besondere Freude die neuen Hundeeltern zu besuchen, unsere "Kinder“ wieder zu sehen, neue Freundschaften zu pflegen und alle die es wünschen mit Rat und Tat zu unterstützen (soweit es für uns möglich ist). Das ist alle Mühe wert!

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Irish Terrier aus Oberhausen (NRW) / Beate Wetzel / Tel.: 0208-8486203 / www.terrier-irish.de